„Manche Trends kann man getrost auslassen“

Felicitas Neidel ist gebürtige Hamburgerin und hat mit ihren 25 Jahren bereits zwei Töchter. An der AMD Hamburg studierte sie bis vor kurzem noch Raumkonzept und Design. Gerade hat sie ihre Bachelorarbeit abgegeben und hofft auf einen Job als Innenarchitektin. Derzeit lebt sie mit ihrer Familie im Hamburger Vorort Blankenese. Wie sieht sie den Stil der Hamburger? Was unterscheidet ihn von dem der Berliner? Was ist ihr an Mode wichtig und inwieweit spielt Nachhaltigkeit eine Rolle? Das alles im Interview. Weiterlesen „„Manche Trends kann man getrost auslassen““

Mit ’nem Wegbier durch Berlin

Im Schlendergang vorbei an Kühltruhen und Lebensmitteln, mit einer Pulle Bier in der Hand, vor zur Kasse um kurz vor 23 Uhr. Mit längeren Öffnungszeiten und einem nahezu gleichen Angebot sind die Spätis Anlaufstelle für nonkonforme Einkäufer. Knapp 1.000 Spät-Supermärkte gibt es in Berlin, 70% davon sind türkisch. International ist Berlin allemal. Mit den rund 200 verschiedenen Nationen zieht es vor allem Aussteiger, Erfinder, Vorwärtsdenker und Freigeister in die Kreativstadt. Inmitten von Kultur und Politik fühlen sie sich geborgen.

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Kuriositätenkabinett

Ein Telefon klingelt. Aus grün erleuchteten Toilettenräumen schallt der Ton des alten Schnurtelefons, das gegenüber den Damenkabinen an der Wand befestigt ist. 752  –  eine Nummer ist aufgeklebt; die einzig anwählbare Rufnummer. Die Kurzwahl zur Berliner Nachtszene. Auf der anderen Seite der Leitung grölen betrunkene Gäste belustigt ins Telefon. Ein Spaß, der in der unkonventionellen Partyszene ein gängiger ist.  Weiterlesen „Kuriositätenkabinett“