Anker setzen

Halb sechs morgens am Ufer Altonas. Es ist kalt und noch dunkel, aber an diesem Fleck herrscht bereits zu früher Stunde reges Treiben. Der Hamburger Fischmarkt – man könnte sagen ein Ort der niemals schläft. Hier treffen sich Menschen, deren Abend sich nach ausgiebigem Feiern auf dem nahegelegenen Kiez mit einem Fischbrötchen und schräger Musik bald dem Ende neigt und wiederum die Menschen, die ihren Tag früh mit einem Großeinkauf beginnen. Somit ist immer etwas los.

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„Ghetto chic“

‚Saharcurlyk‘, so nennt sich die 34-jährige Make-Up Artistin auf Instagram. Ihre Lockenmähne ist in der Berliner Szene bekannt – ihr Markenzeichen. Geboren in Berlin, aufgewachsen in Neukölln, hat die Stadt sie geprägt und großgezogen. Nach dem Abitur hat Sahar eine Kosmetik und Make-Up Ausbildung begonnen und zählt nun gefühlt halb Berlin zu ihrem Kundenstamm. In der Droysenstraße in Charlottenburg lassen sich vor allem Frauen die Augenbrauen in Form bringen oder für bestimmte Anlässe schminken und zurecht machen. Wie sie über die Berliner Mode Szene denkt, beantwortet Sahar uns ehrlich und knackig in einem kurzem Interview. 

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„von & zu“ – Das Café am Rande der Maxvorstadt

Luisenstraße , München. Es ist Sonntag Nachmittag und genau die richtige Uhrzeit für einen gemütlichen Kaffee oder ein Glas Vino um den Abend ausklingen zu lassen. Ein Mann kommt auf seinem Fahrrad angerast, steigt ab, schließt es an und steuert das Lokal  „von & zu“ an. Seine Brille ist noch beschlagen von der Kälte draußen. Drinnen begrüßt er eine Frau. Rote halbhohe Absatzschuhe, einen bunten, selbst gestrickten Schal und neben ihr ‚Betty‘, ihr Border Collie Hund. Am Tisch neben Ihr sitzt ein junges Mädchen, dick eingepackt in einem Woolrich Parka tippt Sie energisch in ihr Handy, wohl wartend auf eine Freundin.

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