„Ghetto chic“

‚Saharcurlyk‘, so nennt sich die 34-jährige Make-Up Artistin auf Instagram. Ihre Lockenmähne ist in der Berliner Szene bekannt – ihr Markenzeichen. Geboren in Berlin, aufgewachsen in Neukölln, hat die Stadt sie geprägt und großgezogen. Nach dem Abitur hat Sahar eine Kosmetik und Make-Up Ausbildung begonnen und zählt nun gefühlt halb Berlin zu ihrem Kundenstamm. In der Droysenstraße in Charlottenburg lassen sich vor allem Frauen die Augenbrauen in Form bringen oder für bestimmte Anlässe schminken und zurecht machen. Wie sie über die Berliner Mode Szene denkt, beantwortet Sahar uns ehrlich und knackig in einem kurzem Interview. 

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„Ich hatte wie alle anderen diese Fantasie von Berlin“

Jakob Urban kommt aus Brüssel, studiert nun in Berlin Philosophie und ist nebenbei in der Performance-Kunst tätig. Er ist einer von vielen Menschen, die nach Berlin kamen, weil sie die große Freiheit suchten. Wie sieht er als nicht-gebürtiger Berliner die Hauptstadt? Haben sich seine Vorurteile bestätigt? Diese und andere Fragen beantwortete mir Jakob an einem späten Nachmittag bei Kaffee und Toast in Charlottenburg. Vorsicht, Sarkasmus.

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Das kunterbunte Schwarze Café

Kantstraße, Berlin-Charlottenburg. Das Schwarze Café. Eine kleine unauffällige schwarze Tür, daneben ein Fenster mit schwarzem Rahmen. Ein paar kleine Tische mit leeren Stühlen stehen noch vor dem Eingang. Eigentlich unauffällig, prangte da nicht ein bunt leuchtender Neon-Papagei am Fenster. Wagt man einen Schritt durch die schwarzen Pforten, wird aus dem von außen dezenten, ein belebtes Café welches zugleich Restaurant und Bar ist. 

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Mit ’nem Wegbier durch Berlin

Im Schlendergang vorbei an Kühltruhen und Lebensmitteln, mit einer Pulle Bier in der Hand, vor zur Kasse um kurz vor 23 Uhr. Mit längeren Öffnungszeiten und einem nahezu gleichen Angebot sind die Spätis Anlaufstelle für nonkonforme Einkäufer. Knapp 1.000 Spät-Supermärkte gibt es in Berlin, 70% davon sind türkisch. International ist Berlin allemal. Mit den rund 200 verschiedenen Nationen zieht es vor allem Aussteiger, Erfinder, Vorwärtsdenker und Freigeister in die Kreativstadt. Inmitten von Kultur und Politik fühlen sie sich geborgen.

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